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Update Wettkämpfe und DOSB

Liebe Sportsfreunde,

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden das Rennen in Chammünster und das Weltcup Wochenende in Degmarn abgesagt.

 

Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich sie hier bekanntgeben.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Birgid Bär

 

Uns erreichte folgende Mail des DOSB mit Anlagen. Die Entscheidung des DOSB wird hier ebenfalls veröffentlicht:

 

Von: Eberlein, Nina <eberlein@dosb.de> Im Auftrag von Rücker, Veronika
Gesendet: Dienstag, 21. April 2020 17:15
An: Eberlein, Nina <eberlein@dosb.de>
Betreff: Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben

 

 

 

An die

 

 

 

  • Präsident*innen und Generalsekretär*innen der Mitgliedsorganisationen des DOSB
  • Persönlichen Mitglieder des DOSB
  • DOSB-nahen Institutionen
  • Olympiastützpunkte
  • Sportdirektor*innen
  • Mitarbeiter*innen des DOSB

 

 

 

In Kopie:

 

 

 

  • Präsidium des DOSB
  • Vorstand des DOSB
  • Vorstand der dsj

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-Mitgliedsorganisationen,

 

liebe Persönlichen Mitglieder des DOSB,

 

liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-nahen Institutionen,

 

liebe Kolleginnen und Kollegen im DOSB,

 

 

 

am gestrigen Montag, 20.04.2020 haben sich die 16 Sportminister*innen unter Vorsitz der Bremer Senatorin Anja Stahmann in einer Telefonkonferenz unter dem Thema „Stufenplan Sport – mögliche Einstiegsszenarien für den Breiten- und Leistungssport“ mit den Folgen der Corona-Krise befasst. Der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer vertrat in der Runde das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat. Für den DOSB nahmen Präsident Alfons Hörmann und die Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker an der Konferenz teil. Ziel des Austausches war es, das Spitzengespräch von Frau Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsident*innen der Länder am 30. April 2020 vorzubereiten.

 

 

 

In der rund 90-minütigen Diskussion wurde ein unter der Federführung von Hessen vorbereiteter Beschlussvorschlag intensiv erörtert. Dabei wurde zunächst deutlich, dass der verantwortungsvolle Umgang der Sportler*innen, der Ehrenamtlichen und der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in unseren Vereinen und Verbänden mit den Auswirkungen des Corona-Virus und ihre große Geduld hohe Anerkennung finden. Gleichwohl hält die SMK eine koordinierte und schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter klaren Regeln nunmehr für dringend erforderlich. Auftrag und Ziel der SMK ist es, ein konkretes Einstiegsszenario zu erarbeiten, das die Grundlage für die am 30. April geplante Diskussion der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident*innen bildet.

 

 

 

Sehr positiv ist in der gestrigen Diskussion das Positionspapier des organisierten Sports zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens kommentiert worden. Zudem ist die Initiative begrüßt worden, unter Federführung des DOSB auf Basis der 10 ausformulierten Leitplanken und unter Einbeziehung der Sportfachverbände zeitnah konkrete sportartspezifische Übergangsregeln zu entwickeln.

 

 

 

Im Rahmen der SMK sind sodann folgende konkrete Empfehlungen diskutiert worden:

 

 

 

In einem ersten Schritt sollen ausschließlich Freiluftaktivitäten freigegeben werden und die Nutzung von Hallen wird erst in einem späteren Schritt thematisiert und geregelt. Zudem sind zunächst Aktivitäten mit Körperkontakten komplett auszuschließen und auch die Aufnahme eines Wettkampfbetriebs wird erst in einem der nächsten Schritte in Angriff genommen.

 

 

 

Als nicht zielführend wurde eine „Positivliste“ von auserwählten Sportarten bewertet, denn mit kreativen und an die Situation angepassten Bewegungsangeboten können auch Sportvereine in Kontakt- oder Spielsportarten wieder aktiv werden. Einigkeit bestand darüber, weiterhin „auf Sicht“ zu fahren und in dem von der Politik allgemein vorgegebenen Rhythmus alle 14 Tage die Situation neu zu bewerten und dann im Falle einer beherrschbaren Entwicklung der Pandemie weitere gezielte Schritte der Öffnung vorzunehmen.

 

 

 

Ebenfalls wurde die Trainingssituation für Kader-Athlet*innen in den einzelnen Ländern adressiert und intensiv besprochen. Hier ist es inzwischen gelungen, fast bundesweit einheitliche Standards für einen gut akzeptablen Trainingsbetrieb zu etablieren. Bis auf wenige Ausnahmen ist inzwischen in allen anderen Bundesländern ein geregeltes Training für Spitzenathlet*innen möglich.

 

 

 

Ein weiterer Diskussionspunkt waren die sogenannten „Geisterspiele“, bei dem sich die Mehrheit der Sportminister*innen für eine Zulassung im Mai aussprach. Zudem wurde klargestellt, dass ein solches Angebot nicht exklusiv für den Profi-Fußball gelten dürfe, sondern auch andere Sportarten privilegiert werden können, wenn die notwendigen Hygienekonzepte vorliegen.

 

 

 

Die Ergebnisse der Diskussion der SMK werden nun von der SMK-Geschäftsstelle in einem überarbeiteten Entwurf zusammengeführt und noch in dieser Woche in einen Umlaufbeschluss der Sportminister*innen münden. Wir haben zugesagt, die 10 Leitplanken des DOSB mit den Vorgaben der Sportminister*innen zu synchronisieren und entsprechend anzupassen, damit wir alle im Anschluss gemeinsam und gleichgerichtet kommunizieren können. Auf diese Weise soll eine möglichst bundesweite und einheitliche Regelung für den schrittweisen Wiedereinstieg des organisierten Sports erreicht werden. Es gilt, für diese Beschlüsse jetzt Akzeptanz in den Ländern zu erzielen und ein bundesweit einheitliches Vorgehen anzustreben. Wir hoffen, dass somit ab Anfang Mai – voraussichtlich wohl ab dem ca. 4. Mai – eine schrittweise Verbesserung für SPORTDEUTSCHLAND erreicht werden kann.

 

 

 

Anbei übersenden wir Ihnen zum einen die Pressemitteilung der SMK Vorsitzenden. Zum anderen finden Sie als Anlage die angepassten 10 DOSB-Leitplanken. Diese haben wir auch nochmal in graphischer Form aufbereitet, damit Sie diese für Ihre Kommunikation nutzen können. Sie finden ein Beispiel im Anhang und weitere Ausgestaltungen unter diesem Link. Über die weiteren Gespräche und Entwicklungen werden wir Sie zeitnah wieder informieren.

 

 

 

Bleiben Sie gesund und optimistisch.

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

 

 

Alfons Hörmann                                   Veronika Rücker

 

Präsident                                              Vorstandsvorsitzende

 

 

Deutscher Olympischer Sportbund

 

Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main

 


T
+49 69 6700-200
F +49 69 67001-200
ruecker@dosb.de www.dosb.de

 

 

 

Der Deutsche Olympische Sportbund e.V ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer VR 13851 eingetragen. Vertreten wird er durch Veronika Rücker (Vorstandsvorsitzende) und Thomas Arnold (Vorstand Finanzen). Wir verarbeiten personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzgrundverordnung. Unsere Hinweise zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie unter: https://www.dosb.de/ueber-uns/datenschutz/.

 

 

 

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